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Marc Biadacz besucht Restaurant und Sportstudio im Paladion in Böblingen

Bei einem Besuch des Restaurants im Paladion und des Sportstudios der Sportvereinigung Böblingen e. V. informierte sich der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen über den Umgang mit den erforderlichen Hygieneauflagen und Abstandsregeln im Zuge der Corona-Pandemie.
Von links nach rechts: Johannes Kult (Sportstudioleiter SV Böblingen e.V.), Marc Biadacz MdB, Harald Link (Vereinsmanager SV Böblingen e.V.), Jochen Reisch (Präsident SV Böblingen e.V.)

Der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz war zu Gast im Restaurant Heiling's Gastronomie im Paladion und im Sportstudio der Sportvereinigung (SV) Böblingen e. V. Bei seinem Besuch hat sich der Arbeitsmarktpolitiker ein Bild von der aktuellen Situation in den Einrichtungen gemacht. Thomas Heiling, Wirt des Restaurants im Paladion und zugleich Vorsitzender der Fachgruppe Gastronomie des DEHOGA Baden-Württemberg, zeigte sich "sehr erleichtert" über die erfolgte Wiedereröffnung seines Restaurants. Lobend erwähnt Heiling zudem die bereitgestellten 330 Millionen Euro zur Existenzsicherung für die Gastronomie und Hotellerie durch das Land Baden-Württemberg. Das Programm sieht eine einmalige Hilfe von 3.000 Euro pro Gasthaus vor, plus 2.000 Euro pro Vollzeitarbeitskraft. Der Vereinsmanager der SV Böblingen, Harald Link, berichtete dem Abgeordneten von der Situation der Vereine: "Wir Sportvereine leisten in hohem Maße ehrenamtlich getragen eine wichtige gesellschaftliche Arbeit. Unser Wunsch ist es, dass zeitnah Hilfen auf den Weg gebracht werden, damit projektbezogene Rücklagen erhalten bleiben, um die Handlungsfähigkeit für die nächsten Jahre zu gewährleisten." Jochen Reisch, Präsident der SV Böblingen, weist darüber hinaus auf weitere wichtige Funktionen der Sportvereine hin: "Gerade der Wettkampfbetrieb im Sport ist ein Leuchtturm für Kinder und Jugendliche. Es muss Zielsetzung auch von staatlichen Strukturhilfen sein, dieses Angebot durch Sportvereine weiterhin möglich zu machen." Das am 19. Mai durch einen Grundsatzbeschluss der Haushaltskommission der Koalitionspartner im Land auf den Weg gebrachte Hilfsprogramm schafft auch für die Vereine Abhilfe. Es wird mit einem Volumen von 50 Millionen Euro ausgestattet sein. Die neuerlichen Hilfsprogramme werden derzeit von den zuständigen Ministerien des Landes Baden-Württemberg ausgearbeitet und sollen schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Biadacz versicherte, die Anregungen aus seiner Heimat mit in seine parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag zu nehmen. "Es ist ungemein wichtig, dass wir bestmögliche Lösungen für die durch das Corona-Virus entstandenen Probleme finden. Als gelungenes Beispiel sehe ich die befristete Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie. Da die Betriebe jetzt wieder öffnen können und Umsatz machen, wird ihnen diese Erleichterung helfen", ist Marc Biadacz überzeugt. Seit dem 18. Mai können Restaurants und Cafés in Baden-Württemberg unter Einhaltung von Hygieneauflagen wieder öffnen. Ab dem 2. Juni können auch Sport- und Fitnessstudios ihren Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.

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